Region Soonwald-Nahe

Tätigkeitsfelder

  • Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK)
  • ILE-Regionalmanagement
  • Regionalmanagement ohne Landesförderung

Laufzeit

  • 2005 – 2006 (ILEK)
  • 2006 – 2013 (Regionalmanagement)

Auftraggeber

  • Landkreis Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück-Kreis
    In Kooperation mit entra, Winnweiler

Hintergrund

Seit 2005 beschäftigen wird uns intensiv mit der ländlichen Entwicklung der Heimatregion um unser Büro in Stromberg. Dabei haben wir zunächst im Auftrag der Landkreise Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz das „Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Soonwald-Nahe“ unter starker Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit erarbeitet. Von 2006 bis 2009 haben wir dann im Rahmen des „ILE-Regionalmangements“ die beteiligten Trägerorganisationen dabei unterstützt, die im ILEK entwickelten Projekte weiter zu konkretisieren und umzusetzen.

Die ILE-Gebiet umfasst im Kern den 2005 gegründeten Naturpark Soonwald, ergänzt um die Weinbaugemeinden an der Nahe mit einer Fläche von rund 1.000 qkm. Im Gebiet liegen 119 Städte und Gemeinden mit ca. 170.000 Einwohnern. Das Gebiet der ILE-Region Soonwald-Nahe stellt damit die mit Abstand flächenmäßig größte und bevölkerungsreichste Impulsregion in Rheinland-Pfalz dar.

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Aufgrund des Erfolgs haben sich Ende 2009 die beiden beteiligten Landkreise entschlossen, das Regionalmanagement um zunächst weitere 2 Jahre (bis 2011) und im Anschluss um weitere 2 Jahre (bis 2013) zu verlängern.

2012 wird mit unserer Unterstützung für die Bereiche der ILE-Region, die nicht Teil von angrenzenden Leader-Gebieten sind, eine Lokale Aktionsgruppe (ILE-LAG) gegründet, um die weitere Förderung von Projekten und Maßnahmen sicher zu stellen und um sich für die nächste Förderperiode ab 2014 zu positionieren.

 

Leit- und Leuchtturmprojekte leuchtturm2.jpg

  1. Etablierung der Regionalmarke SooNahe - Hochwertige heimische Produkte, Regionalbewusstsein nach innen und außen
  2. Naturparkplan Soonwald-Nahe - Gesamtkonzeption, einheitliches Wege- und Informationssystem, attraktive Angebote, effektive Werbung, Gästeführer
  3. Aktionskreis Lebendige Dörfer Soonwald Nahe - Erhalt lebendiger Dörfer durch gemeinsame Überlegungen und neue Ansätze
  4. Faszination Naheweinstraße - Aushängeschild der Weinanbauregion, authentische Weingärten, regionale Vinotheken
  5. Soonwald-Nahe – Referenzregion für erneuerbare Energien

„Die Entwicklung des Ländlichen Raumes ist ein zentrales Ziel der Landesregierung. Eine Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) stimmt dabei die Maßnahmen des ländlichen Raumes aufeinander ab und bildet die Basis für eine Förderpolitik aus einem Guss. Mit dem Instrumentarium des vorliegenden Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) Soonwald-Nahe, der Umsetzung prioritärer Projekte im Rahmen eines Regionalmanagements und einem modernen ländlichen Bodenmanagement wird es gelingen, den ländlichen Raum Soonwald-Nahe fit für die Zukunft zu machen.“

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Hendrik Hering, ehem. Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft
und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, 2006

 

Leistungen (ILEK)

  • Grundlagenanalyse (Stärken und Schwächen der Region)
  • Erarbeitung von Entwicklungszielen und Strategien in Strategieworkshops
  • Ableitung von „Leuchtturm”-Projekten mit aktiven Projektteams
  • Koordination und Zusammenführung der lokalen Akteure
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorbereitung des anschließenden Regionalmanagements
  • Besondere Berücksichtigung der demografischen Entwicklung

 

Aufgaben (Regionalmanagement)

  • Kulturelle, ökonomische und soziale Wertschöpfung der Region sichern (Ergebnisorientierung).
  • Regionale Akteure bei der Projektumsetzung unterstützen, Initiativen ergreifen, Projekte und Prozesse voran treiben (Projektmanagement)
  • Erschließung von Finanzierungsquellen (Projektfinanzierung)
  • Abstimmungen und Wissentransfers zwischen den Projekten sicher stellen (Controlling)
  • Stärken der Region darstellen und kommunizieren (Regionalmarketing)
  • Sicher stellen, dass integrative Ziele wie z.B. Chancengleichheit erreicht werden (Gender Impact Assessment)
  • Prozesse und Projekte so anlegen und steuern, dass sie über den geförderten Zeitraum hinaus Bestand haben (Nachhaltigkeit)
  • Öffentlichkeit in der Region über den Fortlauf des regionalen Entwicklungsprozesses informieren (Öffentlichkeitsarbeit)

 

 

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